Geschichte des Adels

Allgemeine Geschichte von Adelstiteln

 

 

 

Der Adel blickt auf eine lange Tradition und auf eine ebenso lange Historie zurück. Die Entstehung der Aristokratie dürfte im Mittelalter ihren Ursprung und zugleich ihre Hochzeit gefunden haben. Zu dieser Zeit war die Ungleichheit von Personen und deren Rechte in besonderem Maße ausgeprägt. Zu dieser Zeit gab es in der Bevölkerung in vielen Teilen der Erde Gruppen, die einen gesellschaftlichen Vorrang genossen. Begründet lag dieses zumeist an dem Grundbesitz und Reichtum, der diese Schicht von anderen Gemeinschaften wie beispielsweise Bauern erheblich unterschied. In dieser Zeit organisierte sich insbesondere in Europa zu einem herausragenden Stand, die besondere Privilegien, Rechte und anderweitige Vorzüge genoss und dieses mit drastischen, auch kriegerischen Mitteln durchsetzte und aufrecht erhielt. Aber auch Pflichten und ein besonderer Verhaltenskodex wurden dem Adel nachgesagt. Adel verpflichtet halt. War es bis zum 11. Jahrhundert unüblich, Familiennamen zu führen, so änderte sich dieses gegen Ende dieses Jahrhunderts grundlegend. Die Namen wurden von den Burgen und Herrschaftssitzen der Besitzer abgeleitet. Wer also über ein großzügiges Herrschaftsgebiet mit einem umfangreichen Grundbesitz verfügte, wurde so in den Adelsstand erhoben. Hier genossen die Emporkömmlinge besondere Privilegien und noch mehr Rechte. Dieses nutzten sie entsprechend schamlos aus, um ihre Vormachtsstellung zu dieser Zeit zu behaupten. Diese besitzende und einflussreiche Schicht bildete die ersten Adelsnamen wie beispielhaft der Titel des Grafen. Aber auch die Kirche nutzte aufgrund ihre Reichtums und Einflusses diese Zeit für ihre Zwecke aus. In der heutigen Zeit wird man kaum Bischöfe finden, die nicht einer adeligen Herkunft entstammten.

 

 

 

Militärische Bedeutung des Adels

 

 

 

Die Bedeutung des Adels und deren Zwang, ihren Besitzstand dauerhaft zu wahren wurde mit dem Rittertum deutlich herausgestellt. Kriegerische Auseinandersetzungen waren an der Tagesordnung, um Besitz, Vermögen, Reichtum und Stand zu sichern. Diese Zeit war geprägt von kämpferischen Auseinandersetzungen, wobei die Ritter selbst lediglich Erfüllungsgehilfen des Adels waren, jedoch dieses beleibe nicht nur zu dessen Wohl vornahmen, sonder durchaus den Eigennutz in den Vordergrund stellten. Sie genossen dadurch ein hohes Ansehen, stiegen in hohe gesellschaftliche Kreise auf und gelangten zu außerordentlichem Reichtum. Adelige, die über gut ausgerüstete und ausgebildete Ritter verfügten, gewannen indes Ländereien hinzu, steigerten ihr ohnehin schon übermäßiges Vermögen und schalteten durch erfolgreich bestrittene Kämpfe ungeliebte Widersacher aus. Ihr Stand wurde gewahrt und ihre Macht wuchs dadurch an.

 

 

 

Hochadel und Niederadel

 

 

 

In den adeligen Stand konnte man im Grunde nur durch Geburten, Adoptionen und Hochzeit empor gehoben werden. Doch auch im Mittelalter wurde bereist fein differenziert, denn es gab den sowohl den Hochadel als auch den Niederadel. Dem Hochadel gehörten Kaiser, Könige sowie auch geistliche und weltliche Fürsten und Führer an. Der Hochadel übernahm zugleich auch Regierungsaufgaben und bestimmte die Geschicke des Landes. Dem Niederadel gehörten im Grunde alle anderen Stände an, die zwar nachweislich adelig waren, doch keinesfalls dem Hochadel zugeordnet werden konnten. Dennoch spielten diese zu dieser Zeit eine herausragende politische und gesellschaftliche Rolle. In jedem Fall bleibt festzuhalten, dass der Adelsstand umfangreiche Vorzüge zu dieser Zeit in Anspruch nehmen konnte wie zum Beispiel

 

 

 

  • Bestimmung der Geschicke seines Gebietes

  • Besondere Privilegien und Anerkennung

  • Reichtum und Grundbesitz

  • Umfangreicher Einfluss auf Staat und Kirche

  • Zugang zu den höchsten gesellschaftlichen Kreisen

 

 

 

Niedergang des Adels

 

 

 

Im Laufe der Jahrhunderte verlor der Adel immer mehr an Einfluss und Macht. Die kriegerischen Auseinandersetzungen aber auch der fehlende Nahwuchs waren sicherlich gewichtige Gründe für den Niedergang des edlen Geschlechts. In der heutigen zeit ist der Einfluss der Blaublüter eher als gering einzuschätzen, auch wenn in vielen Länden Europas die Tradition weiterlebt. Hochzeiten, Geburten aber auch Adoptionen der mittelalterlichen Linien sind somit ausgeschlossen. Da ist es im Grunde doch nahezu perfekt, dass man einen Adelstitel in der heutigen Zeit problemlos kaufen und ohne rechtliche Konsequenzen zu Lebzeiten mit all den Privilegien und Vorzügen nutzen kann.

 

 

 

 

 

 

 

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